BÜRGERFORUM Gesundheit

Initiierung von gesundheitsorientierter Kommunalentwicklung

Das Projekt BÜRGERFORUM Gesundheit bietet Kommunen die Chance mit einem begleiteten Beteiligungsverfahren gemeinsam mit den Bürger/innen, das Zusammenleben zu stärken und einen Einstieg in Gesundheitsförderung und Prävention zu finden.

Kommunen treten so der demografischen Herausforderung aktiv entgegen und steigern ihre Attraktivität für die Bevölkerung und für Arbeitgeber.

Die FamilienForschung Baden‑Württemberg hat hierfür eine strukturierte und pragmatische Vorgehensweise entwickelt und übernimmt die Projektkoordination und Moderation der Veranstaltungen.

Das BÜRGERFORUM Gesundheit ist ein Projekt der Stiftung Kinderland Baden‑Württemberg und ein Baustein des Gesundheitsdialogs Baden‑Württemberg zur Umsetzung der Gesundheitsstrategie Baden‑Württemberg.

Das Projekt BÜRGERFORUM Gesundheit wurde landesweit ausgeschrieben. Für die Durchführung des Projektes wurden die folgenden 12 Teilnehmenden ausgewählt:

  • Bad Boll
  • Dürmentingen
  • Oberriexingen
  • Stadtteil Wohlgelegen (Mannheim)
  • Stadtteil Hochstätt (Mannheim)
  • Filderstadt
  • Ravenstein
  • Remseck
  • Bammental
  • Friesenheim
  • Tauberbischofsheim
  • Vaihingen an der Enz

Ziele und Inhalte des Projektes

Ziel des BÜRGERFORUMS Gesundheit ist es, gesundheitsfördernde Lebensbedingungen in Kommunen zu stärken. Hierzu sollen

  • ein ressourcenschonender Einstieg in das Thema durch die externe Unterstützung der FamilienForschung und die Nutzung von Good‑Practice-Beispielen ermöglicht,
  • betroffene Bürger/innen aktiv beteiligt,
  • ein Know‑How‑Transfer erfolgen: Top-Down in die Kommunen durch die Vermittlung von Fachkenntnissen und Bottom‑Up an die Politik bzgl. aktueller Problemlagen und Veränderungsbedarfe,
  • eine Vernetzung vor Ort und mit anderen Kommunen zum gemeinsamen Lernen gefördert und
  • relevanten Akteure und Bürger/innensensibilisiert und die Eigenverantwortung gestärkt werden.

Bürger/innen tragen durch aktive Beteiligung als Expert/innen in eigener Sache zu passgenauen Veränderungen bei. Durch die gemeinsame Bearbeitung werden die Gemeinschaft und der Kontakt zwischen den Generationen gestärkt. Die Verbundenheit zum Wohnort und die Akzeptanz für Veränderungen steigen. Die Beteiligten selbst werden zu einem gesundheitsförderlicheren Lebensstil motiviert und können den Einstieg in Bürgerschaftliches Engagement finden.

Es gibt bereits erfolgreiche Projekte zur Stärkung der Gesundheitsorientierung. Im BÜRGERFORUM Gesundheit lernen die Kommunen ausgewählte Good-Practice-Projekte kennen, die speziell auf ihre Situation passen. Sie profitieren von Erfahrungen anderer und greifen auf erprobtes Wissen zurück. Ausgewählte Beispiele finden Sie hier.

Bausteine des BÜRGERFORUMS Gesundheit

Der Ablauf des Projektes erfolgt – wie in der Abbildung dargestellt – in fünf Phasen.

Schaubild: Fünf Phasen des Projekts BÜRGERFORUM Gesundheit

Herzstück ist ein BÜRGERFORUM mit Beteiligung betroffener und interessierter Bürger/innen, Kommunalvertreter/innen, Multiplikator/innen und Fachexpert/innen. Nach einem Input zur Ausgangslage und der Vorstellung passender Good‑Practice‑Beispiele erarbeiten die Teilnehmenden Ziele und Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsorientierte Kommunalentwicklung.

Der genaue thematische Schwerpunkt wird entsprechend des örtlichen Bedarfs mit den Kommunen festgelegt. Beispielhafte Veranstaltungsprogramme und Plakate finden Sie hier:

In den Vernetzungstreffen kommen jeweils drei Kommunen zusammen. Sie tauschen sich über ihre Erfahrungen im Rahmen der durchgeführten Beteiligungsprozesse aus, über entwickelte Maßnahmen und deren Umsetzungsstand.

Die Prozessbegleitung durch die FamilienForschung wird von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg finanziert.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt seit Juli 2012. Die BÜRGERFOREN finden zwischen Juni 2013 und Februar 2014 statt. Die Abschlussveranstaltung findet am 7. Mai 2014 in den Räumlichkeiten der BadenWürttemberg Stiftung und unter Beteiligung von Frau Sozialministerin Altpeter MdL statt.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Wenn Sie Fragen zum Projekt haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

Sara Bode

Sara Bode

FaFo FamilienForschung Baden-Württemberg

0711/641-2969

E-Mail: Sara Bode

Weitere Informationen