Großelternschule

Die beste Oma sein ... Der beste Opa sein ... Kann man das lernen?

Träger

Kolping-Bildungswerk Württemberg

Anlass und Ziele

  • Anregung und Befähigung älterer Menschen, mit Eltern und deren Kindern glückliche Beziehungen zum Vorteil aller Beteiligten zu pflegen
  • Förderung einer Vorlese- und Lesekultur
  • Das Wissen, die Erfahrung, die Kompetenzen von Menschen in der zweiten Lebenshälfte in die Gesellschaft zurückzuführen

Zielgruppen

Leibliche und Wahl-, Pflege-, Ersatz-, Leih- und Tages-Großeltern

Angebote und Umsetzungsschritte

Auf der Basis des Gordon-Familientrainings wird durch Kurzreferate, Gespräche und Übungen gelernt, zuzuhören und sich so mitzuteilen, dass sich die Vertreter der Enkel- und der Großelterngeneration gleichermaßen verstanden fühlen und vertrauensvolle Beziehungen aufbauen können.

Darüber hinaus werden Anregungen für den Umgang mit Kinderliteratur gegeben und an Beispielen durchgespielt - auf Wunsch der Teilnehmer wird auch ein Papiertheater gebastelt.

Ergebnisse und Auswirkungen

Vor allem leibliche Großeltern fühlen sich nach dem Kommunikationstraining zu verstärkten Kontakten auch zu ihren älter werdenden Enkeln gewappnet. Sie freuen sich darauf, als geschickter Gesprächspartner von ihnen aufgesucht zu werden. Darüberhinaus nutzen ihnen die gelernten Werkzeuge der Kommunikation auch für verbesserte Beziehungen mit dem Partner und anderen Menschen.

Eine Teilnehmerin (ohne leibliche Enkel) engagiert sich nach dem Training als Vorlesepatin innerhalb des Projekts Lesefreundschaften der Stiftung Lesen.

Das Projekt endete 2005.

Schwierigkeiten bei der Umsetzung

Interessierte, mit der Information über das Angebot zu einer Großelternschule zusammenzubringen.

Raumbedarf

ein Gruppenraum

Finanzierung

Teilnehmer-Gebühren

Zur Entwicklung und für Testdurchläufe des Angebots erhielten wir Förderung von der Landesstiftung Baden-Württemberg.

Besondere Rahmenbedingungen vor Ort

keine besonderen Rahmenbedingungen notwendig