Familienportal

Vermittlung familienentlastender Dienstleistungen

Träger

Stabsstelle für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern der Landeshauptstadt Stuttgart

Anlass und Ziele

Mit dem Familienportal sollen familientlastende Dienstleistungen transparent gemacht und vermittelt werden.

Untersuchungen belegen, dass eine Entlastung hinsichtlich der familiären Anforderungen sich insbesondere bei Frauen positiv auf die Arbeitsleistung auswirkt. Die Inanspruchnahme von öffentlichen Dienstleistungs- und Hilfeangeboten bietet eine solche Unterstützung. Hier ist der Markt aber unübersichtlich. Frauen oder Familien haben oft keinen Überblick, welche Leistungen für sie infrage kommen und welche Angebote in Wohnortnähe zur Verfügung stehen.

Zielgruppen

Frauen mit Kindern, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, bzw. diese anstreben (erwerbstätige Frauen, arbeitslose Frauen, Wieder- und Ersteinsteigerinnen, Existenzgründerinnen) und alle Unternehmen und Institutionen, die sich mit Wiedereinsteigerinnen beschäftigen.

Zusammenarbeit

Partner bei der Entwicklung des Familienportals sind die Kommunalverwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und die Industrie- und Handelskammer Stuttgart.

Angebote und Umsetzungsschritte

Das Familienportal wird in seiner vollständigen Umsetzung ein virtueller Marktplatz sein, der über Angebote zur Kinderbetreuung, zu haushaltsnahen Dienstleistungen und über Angebote zur Pflege von Angehörigen informiert.

Als erster Baustein ist das Angebot zur Kinderbetreuung ?KiTs ? KinderTageseinrichtungen in Stuttgart im Internet? online verfügbar und unter www.stuttgart.de/kits abzurufen. Als nächsten Module sind Suchmasken für die Bereiche Schulen, Freizeitangebote für Kinder, flexible Kinderbetreuung, Pflege und haushaltsnahe Dienste geplant.

Personalbedarf

Eine 100%-Stelle sollte zur Verfügung stehen, um das Portal zu entwickeln und die Partner zu koordinieren.

Finanzierung

Das Stuttgarter Familienportal wird durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Die verbleibenden Kosten trägt die Landeshauptstadt Stuttgart.

Besondere Rahmenbedingungen vor Ort

Vorarbeiten durch die Umsetzung von e-goverment Maßnahmen; es konnte auf bereits vorhandene Datenbanken der Ämter zurückgegriffen werden.