Mensa des Eduard Spranger Gymnasiums

Erfolgreiches Elternprojekt seit 1995

Anlass und Ziele

1995 wurde die Idee der Einrichtung eines Mittagstisches durch die Elternbeiratsvorsitzende und zwei Lehrer des Eduard Spranger Gymnasiums erstmals aufgegriffen. Seitens der Schüler und der Lehrer bestand Nachfrage nach einem Mittagstisch, weil der Zeitraum zwischen Vor- und Nachmittagsunterricht für ein Mittagessen zu Hause zu knapp bemessen ist.

Zielgruppen

Schüler und Lehrer des Eduard Spranger Gymnasiums

Angebote und Umsetzungsschritte

In einer Planungsgruppe wurden erste Vorstellungen konkretisiert. Da eine Zubereitung des Essens vor Ort nicht möglich war, wurde die Filderklinik aufgrund der hohen Qualität ihres Angebots als Lieferant ausgewählt. Die Anlieferung übernahm nach Zustimmung des Gemeinderats ein Zivildienstleistender.

Im März 1997 konnte das erste Mittagessen am Eduard Spranger Gymnasium ausgegeben werden. Zunächst wurde ein Mittagstisch für zwei Tage in der Woche eingerichtet. Später wurde das Angebot auf vier Tage pro Woche (Montag bis Donnerstag) ausgeweitet. Anfragen für ein zusätzliches Essensangebot am Freitag liegen vor.

Die Schule konnte für das Projekt lediglich einen alten Aufenthaltsraum zur Verfügung stellen. Im Jahr 2000 wurde allerdings der Betrieb in den ursprünglichen Räumlichkeiten aufgrund strenger Hygienerichtlinien und gestiegener Essenszahlen unzumutbar. Die Gemeinde stellte daraufhin finanzielle Mittel für einen Umbau zur Verfügung und so konnten 2003 eine neue Küche und ein erweiterter Aufenthaltsraum eingeweiht werden.

Ergebnisse und Auswirkungen

Der Erfolg der Mensa kommt vor allem in der Steigerung der Essenszahlen zum Ausdruck: Die Zahl der ausgeteilten Essen hat sich von 100 bis 150 Essen pro Monat in der Anfangszeit auf heute 800 bis 1100 Essen pro Monat erhöht. Auch die erfolgreiche Ausweitung des Angebotes auf vier Tage in der Woche verdeutlicht den Bedarf. Durch die Vergrößerung des Aufenthaltsraums wurde die Voraussetzung für eine erweiterte Nutzung geschaffen.

Schwierigkeiten bei der Umsetzung

Zur Umsetzung der Um- und Ausbaupläne waren zahlreiche Gespräche und intensive Verhandlungen erforderlich.

Personalbedarf

5 Mütter stellen sich aktuell als Hauptverantwortliche zur Verfügung. Das bedeutet, eine von ihnen ist an jedem Mensatag anwesend, kennt sich besonders gut aus und "leitet" das Team. Je nach Essenszahlen sind 5 bis 8 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gleichzeitig im Einsatz. Insgesamt beteiligen sich derzeit 130 Helfer/innen am Mittagstisch, darunter überwiegend Mütter, manchmal einzelne Väter und aktuell auch drei Großmütter.

Raumbedarf

ein großer Raum für den Mensabetrieb

Finanzierung

Der Förderverein "Verein der Freunde des Eduard?Spranger?Gymnasiums Filderstadt e.V." finanzierte alle Geräte und Utensilien, die für den Küchenbetrieb benötigt wurden.