WIRkstatt

Anlaufstelle für Fragen, Ideen und Anregungen, Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten und Aktionsplattform

Träger

Stadt St. Georgen

Anlass und Ziele

Hinter der WIRkstatt steht ein Kreis engagierter St. Georgener Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichen Alters und aus verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen. Zielsetzung der Initiative WIRkstatt ist es, bürgerschaftliches Engagement zu stärken. Durch die ehrenamtlichen Aktivitäten sollen soziale Probleme vor Ort in Angriff genommen und neue Bedarfslagen wie zum Beispiel in der Kinder- und Jugendhilfe bewältigt werden. Leitgedanke der Arbeit der WIRkstatt ist, dass alle von einer Gesellschaft profitieren, in der man sich gegenseitig stärkt und unterstützt.

Zielgruppen

Bürgerinnen und Bürger aus St. Georgen und aus der näheren Umgebung

Zusammenarbeit

Die WIRkstatt ist Mitglied in verschiedenen Gremien auf kommunaler und auf Landesebene vertreten. Auf kommunaler Ebene findet eine ständige Vernetzung mit anderen Institutionen wie z.B. mit dem Diakonischen Werk, dem Jugendhaus, den Kindergärten, den Schulen und dem Alten- und Pflegeheim statt.

Angebote und Umsetzungsschritte

Die WIRkstatt ist Anlaufstelle für Fragen, Ideen und Anregungen, Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten und Aktionsplattform zur Entwicklung von Ideen und zu deren Realisierung.

Zur Angebotspalette der WIRKstatt zählen: die Schulung und Vermittlung von Baby-Sittern, das "Zwergenstüble" - Kinderbetreuung für Kinder zwischen 1 - 3½ Jahren, Ferienbetreuung für Grundschulkinder, eine Selbsthilfegruppe für Eltern behinderter Kinder, eine PC- Lernwerkstatt für Senioren, die "Schatztruhe" - eine Spielgruppe für 1. und 2.-Klässler, Krabbelgruppen, die Gebrauchtwarenbörse "Verschenken statt wegwerfen", eine Diabetiker-Selbsthilfegruppe, eine Spielgruppe für Grundschüler, eine Betreuungsgruppe für demenzkranke Menschen, Elternkreise, "Das doppelte Lottchen" - Treffen von Zwillingen und deren Eltern, Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen, beim Schreiben von Briefen und beim Kontakt mit Behörden, eine Gruppe für Alleinerziehende, der Freizeit-Treff "Gemeinsam aktiv" und "contact" - eine Vermittlung von Kontakten und Diensten.

Darüber hinaus engagiert sich die WIRkstatt in der Seniorenarbeit und beteiligt sich am Sprachhilfeprojekt "Perspektive Deutsch" für ausländische Jugendliche. Das Projekt ist am "Denkendorfer Modell" orientiert und richtet sich an ausländische Jugendliche von 16 - 20 Jahren. Die Jugendlichen sollen anhand geeigneter Themenfelder wie z.B. Computer, Internet Berufsfindung, Gesundheit, Familie, Sexualität, Freizeit und Musik ihre deutschen Sprachkenntnisse vertiefen.

Ergebnisse und Auswirkungen

Die WIRkstatt besteht seit mittlerweile 5 Jahren und verzeichnet durchschnittlich 100 Besucher (Projektnutzer) pro Monat. Die Angebote werden bis auf wenige Ausnahmen gut angenommen.

Schwierigkeiten bei der Umsetzung

Die zunächst auf ein Jahr befristete hauptamtliche Stelle stellte anfangs eine Ungewissheit dar, die jedoch nicht an der Aufnahme der Arbeit hinderte.

Personalbedarf

eine hauptamtliche 50%-Stelle, für jedes Projekt außerdem 1-2 ehrenamtliche Projeltleiter/-innen

Raumbedarf

Nutzung städtischer Räumlichkeiten

Finanzierung

Das Projekt finanziert sich über den städtischen Etat, durch Fördermittel (u.a. ARBES, je nach Projekt werden weitere Fördertöpfe gesucht) und durch Spenden.

Besondere Rahmenbedingungen vor Ort

Die hauptamtliche Kraft ist direkt dem Bürgermeister unterstellt, der großen Gestaltungsspielraum gewährt.