Fragenbogenaktion "Familienfreundliches Friedrichshafen, familienfreundliches Munderkingen"

Bestandsaufnahme familienfreundlicher Aktivitäten auf kommunaler Ebene

Träger

Gruppen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) vor Ort, KAB-Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Anlass und Ziele

Ziel der Fragebogenaktion war die Erhebung familienfreundlicher Aktivitäten in den Kommunen Friedrichshafen und Munderkingen. Auf diese Weise sollte aufgezeigt werden, wo Handlungsbedarf besteht. Aktivitäten zur Schließung der festgestellten Lücken sollen folgen. Für die Aktion galt die Prämisse "Sehen - Urteilen - Handeln".

Zielgruppen

Bürger von Friedrichshafen und Munderkingen

Angebote und Umsetzungsschritte

Zunächst wurde von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) jeweils ein auf die Kommune zugeschnittener Fragebogen entwickelt. Außerdem wurde ein Stichprobenkonzept entwickelt und die Anzahl der zu verteilenden Fragebögen festgelegt. Die Verteilung der Fragebögen erfolgte über Mitteilungsblätter, Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen, Info-Stände, Kirchen etc..

Anschliessend wurden der Rücklauf an Fragebögen zusammengetragen und ausgewertet. Die Ergebnisse der Auswertung wurden in einem öffentlichen Podiumsgespräch mit den Oberbürgermeistern und den Sprechern der Fraktionen diskutiert. Die Fragebogenaktion wurde insgesamt von einer breiten Pressearbeit begleitet.

Ergebnisse und Auswirkungen

In Munderkingen ergab sich vor allem dringender Bedarf nach Kinderspielplätzen. Auf dieses Ergebnis hin wurde unter der Leitung der KAB ein Förderverein gegründet, der einen Spielplatz gestalten soll. Die Kommune stellt einen Platz und Baumaterialien zur Verfügung. Alle anderen Arbeiten werden von ehrenamtlichen Kräften ausgeführt oder über Sponsoren finanziert.

In Friedrichshafen wurden nach den Ergebnissen der Fragebogenaktion Gespräche mit Anwohnern und Ortsbegehungen durchgeführt. Ein Familienpass ist in Planung.

Schwierigkeiten bei der Umsetzung

Der Rücklauf der Fragebogenaktion fiel geringer als erwartet aus.

Personalbedarf

Die Fragebogenaktion wurden von Ehrenamtlichen aus KAB-Gruppen durchgeführt. Lediglich bei der Gestaltung der Präsentation wirkten hauptamtliche Kräfte beratend mit.

Raumbedarf

Für die Planung der Aktivitäten standen Räume einer Kirchengemeinde zur Verfügung.

Finanzierung

Die Aktion wurde aus Eigenmitteln des Verbandes finanziert.