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Lokale Bildungslandschaften als Standortfaktor – Chancengerechtigkeit für Kinder

Für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Städten, Kommunen und Kreisen stellt Bildung einen entscheidenden Faktor dar. Gesamtkonzepte für vernetzte Bildungsinfrastrukturen, die auch Institutionen wie Vereine, Jugendtreffs oder Musikschulen mit einbeziehen, können zu einem besseren Zugang zu Bildung und zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen.

Unter dem Begriff "lokale Bildungslandschaften" haben daher in den vergangenen Jahren zunehmend Strategien kommunaler Bildungspolitik an Bedeutung gewonnen, die den Abbau herkunftsbedingter Bildungsbenachteiligung zum Ziel haben. Ein Beispiel für die Entwicklung lokaler Bildungslandschaften ist die Initiative "Lernen vor Ort". Das Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit deutschen Stiftungen fördert die Entwicklung und Verstetigung eines kohärenten Bildungsmanagements für Kreise und kreisfreie Städte.

Die vierte Themenveranstaltung zum Nationalen Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010" beleuchtet die Fragen, wie lokale Bildungslandschaften mehr Chancengerechtigkeit herstellen können, welche Möglichkeiten sie für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bieten und welche Standortvorteile sie für Kommunen bedeuten. Praxisbeispiele zeigen, welche unterschiedlichen Erfahrungen es mit der Planung und Gestaltung lokaler Bildungslandschaften gibt.

Programm

  • 10:00 Ankommen
  • 10:30 Begrüßung und Eröffnung (Dr. Sven-Olaf Obst, Referatsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
  • 10:40 Grußwort
  • 10:50 Input von Kindern und Jugendlichen
  • 11:10 Lokale Bildungslandschaften als Standortfaktor – neue Perspektiven kommunaler Bildungsverantwortung (Dr. Heinz-Jürgen Stolz, DJI)
  • 11:30 Was brauchen Kinder im Schulalter – und wie müssen demnach ihre Bildungsgelegenheiten gestaltet sein? (Oggi Enderlein, Projektleiterin der "Werkstatt Schule wird Lebenswelt" und der "Initiative für Große Kinder")
  • 11:50 Vorstellung der "Visionen-Wand" und Ausblick auf die Arbeitsgruppen
  • 12:00 Arbeitsgruppen: I: Mehr Chancengerechtigkeit durch lokale Bildungslandschaften?/ II: Pädagogische Architektur und Lernraum Stadt: neue Ideen für ein besseres Lernen / III: Modelle der integrierten und beteiligungsorientierten Bildungsplanung / IV: Bildung als Standortfaktor im Wettbewerb der Kommunen – Welche Vorteile bieten lokale Bildungslandschaften? / V: Chancen für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durch lokale Bildungslandschaften?
  • 13:00 Mittagspause
  • 14:00 Fortsetzung Arbeitsgruppen
  • 15:50 Schlussrunde im Plenum (Wilfried Lohre, Stiftungsverbund LernenvorOrt; Dr. Max Fuchs, Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e.V. ; Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kommune und Schule sowie Jugendliche)
  • 16:45 Schlusswort und Verabschiedung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • 17:00 Ende der Veranstaltung

Weitere Informationen

Kontakt :

Servicebüro „Für ein kindergerechtes Deutschland“, c/o neues handeln GmbH, 50674 Köln, Tel.: 0221/16082-13, service@kindergerechtes-deutschland.de

Zeit, Ort

Donnerstag, 25.03.2010

Franckesche Stiftungen, Halle

Veranstalter

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend