Familienfreundliche Kommune
Für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Städten, Kommunen und Kreisen stellt Bildung einen entscheidenden Faktor dar. Gesamtkonzepte für vernetzte Bildungsinfrastrukturen, die auch Institutionen wie Vereine, Jugendtreffs oder Musikschulen mit einbeziehen, können zu einem besseren Zugang zu Bildung und zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen.
Unter dem Begriff "lokale Bildungslandschaften" haben daher in den vergangenen Jahren zunehmend Strategien kommunaler Bildungspolitik an Bedeutung gewonnen, die den Abbau herkunftsbedingter Bildungsbenachteiligung zum Ziel haben. Ein Beispiel für die Entwicklung lokaler Bildungslandschaften ist die Initiative "Lernen vor Ort". Das Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit deutschen Stiftungen fördert die Entwicklung und Verstetigung eines kohärenten Bildungsmanagements für Kreise und kreisfreie Städte.
Die vierte Themenveranstaltung zum Nationalen Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010" beleuchtet die Fragen, wie lokale Bildungslandschaften mehr Chancengerechtigkeit herstellen können, welche Möglichkeiten sie für mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bieten und welche Standortvorteile sie für Kommunen bedeuten. Praxisbeispiele zeigen, welche unterschiedlichen Erfahrungen es mit der Planung und Gestaltung lokaler Bildungslandschaften gibt.
Servicebüro „Für ein kindergerechtes Deutschland“, c/o neues handeln GmbH, 50674 Köln, Tel.: 0221/16082-13, service@kindergerechtes-deutschland.de
Donnerstag, 25.03.2010
Franckesche Stiftungen, Halle
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend